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SUMMARY:Ein interaktiver Vortrag zu den Themen "Weibliche Sexualität" - "Affäre" - "Seitensprung"
DESCRIPTION:am 03.11.2016\, 19:00 Uhr\, an der Universität in Saarbrücken\n\n \n\nIch möchte Dich ganz herzlich einladen\, Themen wie Sinnlichkeit\, Liebe\, Sexualität und Beziehung in angenehmer Atmosphäre gemeinsam zu betrachten. Hierbei ist es egal\, ob du gerade Single bist oder dich in einer Beziehung befindest. \nOftmals werfen diese Themen Fragen auf\, und es fehlt der passende Ansprechpartner. Ich beginne an diesem Abend zunächst mit einem Vortrag. Anschließend können wir in eine Gesprächsrunde in geschütztem Rahmen übergehen. Du entscheidest selbst\, ob Du aktiv an der Diskussion über „das Auf und Ab“ in der Gefühlswelt teilnehmen möchtest\, oder ob sich einfach nur „Zuhören“ gerade besser anfühlt. Ich freue mich auf Begegnungen mit neugierigen Menschen. \nAn diesem Abend möchte ich den Fokus auf folgende konkreten Themen aus dem Bereich – Liebe – Sexualität – Beziehung – legen: \n\nWeibliche Sexualität\nFremdgehen/ Affäre/ Seitensprung\n\nWeibliche Sexualität…. \n….wird manchmal nicht gelebt. \nEs gibt Lebensphasen\, wo Sexualität nicht gelebt wird\, zum Beispiel\, wenn einen die Anforderungen des Alltags überrollen. Und dann ist der Tag fast zu Ende und man fühlt sich zu allem zu müde. \nManchmal kommt es auch vor\, dass Sexualität überhaupt nicht gelebt wird. Zum Beispiel\, weil Erfahrungen in der Kindheit so tiefe Wunden geschlagen haben\, dass man das Thema am liebsten ausklammert\, um weitere Schmerzen zu verhindern. \nOder weil man schlichtweg keinen Zugang zu der eigenen Sexualität hat. Vielleicht war in der Beziehung der Eltern kein Platz für erfüllende Sexualität\, da der Alltag zu sehr mit anderen Anforderungen ausgefüllt war. Oder vielleicht hatten die Eltern auch Schwierigkeiten\, eine erfüllte Sexualität miteinander zu finden. Na ja\, und wie das eben so ist mit Kindern…sie sind sehr feinfühlig und spüren\, wie die Eltern sich fühlen. Sie spüren\, ob die Eltern sich wohlfühlen. Sie spüren\, ob sie sich lieben. Sie spüren\, ob sie miteinander ein schönes Sexualleben haben\, auch wenn sie den Akt selbst nicht sehen. Doch sie nehmen wahr\, ob und wie die Eltern sich bei der Begrüßung begegnen. Ist es eine liebevolle Umarmung? Oder ein Kuss? Ein freundliches Hallo? \nEin einfacher Kuss kann liebevoll-sinnlich sein. Oder angenervt\, und er kann zeigen\, dass man schon lange keine Lust mehr auf dieses Ritual der Begrüßung hat und viel lieber einen anderen oder eine andere in dieser Art begrüßen würde. \nIm Sommer 2015 habe ich selbst zum wiederholten Male an einem Seminar bei Madeleine Stukki zum Thema „Weibliche Sexualität“ teilgenommen. \nErneut waren die Beweggründe der Teilnehmerinnen völlig unterschiedlich und begründet in verschiedenartigsten Problemstellungen. Grenzerfahrungen durch Erlebnisse von Misshandlungen in der Kindheit wollten ebenso bereinigt werden wie Blockaden\, sich nicht öffnen oder fallen lassen zu können. Es war zudem auch sehr interessant zu sehen\, dass die Frauen\, unabhängig vom aktuellen Beziehungsstand\, die nächsten Schritte auf ihrem Weg im Rahmen des Seminars finden konnten. Interessant für mich war auch\, dass ich nicht die einzige bin\, die zum wiederholten Male gekommen war. Für mich bedeutet das Wiederholen ein Weg des Manifestierens der neuen Strukturen. \nDer Gedanke des Seminars: \nEs ermöglicht uns\, Konditionierungen und Glaubensmuster\, die wir durch unsere Kultur und unser Umfeld in unserer Kindheit angenommen haben\, anzuschauen und\, was uns nicht nützlich ist\, möglichst zu verändern oder gar abzulegen\, was letztendlich ein Weg in die Freiheit darstellt. Mit Konditionierungen in der Kindheit sind z.B. das Unterdrücken von Gefühlen gemeint\, welches unser Umfeld uns vorlebt und was erst einmal – oberflächlich betrachtet – zu unserem Schutz dient\, denn so sind wir in der Lage\, uns in unserer Gemeinschaft zurechtzufinden. Wir lernen Gefühle wie Wut\, Angst\, Schuld und Scham zu unterdrücken. Dadurch werden wir von unserer kulturellen Gesellschaft angenommen. \nDoch diese Gefühle sind ein Teil von uns und dienen unserem Schutz. Wenn wir sie beständig unterdrücken\, können sie sich womöglich in unserem Körper als Krankheit manifestieren. \nDie Inhalte des Seminars möchten uns dabei unterstützen\, uns unserer unterdrückten Gefühle bewusst zu werden\, sie anzuschauen\, sie zuzulassen und einen Weg zu finden\, sie zu leben und weiterhin in unserer Gesellschaft akzeptiert zu werden und integriert zu bleiben. Dies ist letztendlich der Zugang zur selbstbestimmten Freiheit\, die Freiheit\, „Nein“ zu sagen\, wenn es sich in uns so anfühlt\, und nicht aus Höflichkeit „Ja“ zu sagen. \nGerade Menschen\, die als Kind missbraucht worden sind\, fällt das „Nein“ besonders schwer\, da ihre körperlichen Schmerz-Grenzen schon so früh sehr heftig durchbrochen wurden. In meinem Vortrag möchte ich eine Übung beschreiben\, die darauf abzielt\, „eigene Grenzen zu erspüren und zu wahren“. Die Idee dabei ist\, dass wir nicht leben\, um es Anderen recht zu machen\, sondern einzig und allein\, um der inneren Stimme des Herzens zu folgen. \nFremdgehen / Affäre / Betrug \nWarum passiert das? \nIst das jetzt das Ende der Beziehung? \nOder könnte der Seitensprung eine Chance darstellen? \nIch freue mich auf Dich an diesem Abend in Saarbrücken.
URL:https://liebe-und-sexualitaet.org/event/interaktiver_vortrag/
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